Verena Skuk

Kurse

Dienstags

Ab dem 16.04. findet Dienstags von 8:30-9:30 Uhr ein neuer Feldenkrais-Kurs im Rahmen eines Unisports der Bauhaus-Universität Weimar statt. Mehr Infos und Anmeldung unter https://hspz.uni-weimar.de/angebote/aktueller_zeitraum/_Feldenkrais.html

Workshops

28. & 29.12.2023 Feldenkrais Meets Tango-Argentino

Der Workshop kombiniert Feldenkrais-Lektionen mit praktischen Tango-Elementen.  Der Fokus liegt dabei auf der Verbesserung von Aufrichtung, dem freien Bein, eleganten (Ver-) Drehungen und der intensiven Vertiefung der Paarverbindung.

28.12.2023
14:00 - 16:00 Uhr - Aufrichtung
17:00 - 19:00 Uhr - freies Bein

29.12.2023
10:00 - 12:00 Uhr - (Ver-)Drehung
13:30 - 15:30 Uhr - Paarverbindung
15:30 - 17:30 Uhr - Café-Milonga

Frühbucher-Tarif bis 06.12.23
pro Person: 120 € (65 erm.), danach 140 € (80 erm.)
Mindestens 4 Paare/ Max. 8 Paare

Ort: Lückhoff Institut, Marienstr. 8, Weimar

Information & Anmeldung: 0176-83271438


About Me

Seit ich 2010 bei Martin meine ersten Feldenkrais-Stunden genommen hatte, wusste ich mit Gewissheit: ich möchte mehr erfahren, mehr über mich selbst lernen und die Feldenkrais-Ausbildung machen.

Es hat dann noch ein paar Jahre gedauert, bis es meine persönliche Situation erlaubte, aber 2019 begann ich die Feldenkrais-Ausbildung in Frankfurt am Main. Seit 2022 habe ich die Trainer-Lizenz für Gruppenstunden und lasse mich in Funktioneller Integration weiter ausbilden.

Meine zweite Leidenschaft ist der Tango Argentino. Seit 2005 tanze ich diesen Tanz aktiv und unterrichtete mit Jette und Seb gemeinsam den Unisportkurs (2009-2016). Schon damals ließ ich gerne Feldenkrais-Elemente in unseren Unterricht einfließen. Feldenkrais-Lektionen sind für mich die ideale Ergänzung zum Tango, denn nur "wer weiß, war er tut, kann tun (tanzen), was er will." (M. Feldenkrais)

Feldenkrais und Forschung

Hauptberuflich arbeite und forsche ich interdiziplinär an der Friedrich-Schiller Universität Jena am Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie und kognitive Neurowissenschaften. Doch während meiner Elternzeit konnte ich gemeinsam mit der Psychologie Studentin Elisabeth Böer sowie Martin Schröder und Dr. Susanne Herzog als Feldenkrais-Lehrer in Zusammenarbeit mit der HNO-Klinik und dem Tinnitus-Zentrum des Universitätsklinikums Jena eine wissenschaftliche Untersuchung zum Einfluss von online Feldenkrais-Gruppenstunden auf den somatosensorischen Tinnitus durchführen. Das Manuskript zu den Studienergebnissen befindet sich noch in der Begutachtung, es kann jedoch schon als Preprint gelesen werden:

Verena G. Skuk, Elisabeth Böer, Daniela Ivansic, Helmut Orawa, Susanne Herzog, Martin Schröder, Orlando Guntinas-Lichius, and Christian Doble (2023), The Effectiveness of Online Feldenkrais Lessons on Somatosensory Tinnitus -  A Pilot Study, Preprints, doi:10.20944/preprints202310.1905.v1

Deutsche Zusammenfassung: In einem Vorher-Nachher-Behandlungsdesign untersucht diese Machbarkeitsstudie die Auswirkungen von zwölf wöchentlichen Online-Feldenkrais Awareness Through Movement (ATM)-Lektionen auf den somatosensorisches Tinnitus (ST), der oft mit körperlichen Problemen wie Nackenschmerzen assoziiert ist. Zwei professionelle Feldenkrais-Lehrer leiteten Online-ATM-Lektionen in zwei Gruppen mit insgesamt siebzehn Teilnehmern. Vor und nach der Behandlung haben wir den Tinnitus-Distress (unter Verwendung des Tinnitus-Fragebogens, TQ), die interozeptive Wahrnehmung und den kurzen WHO-Lebensqualitätsfragebogen erhoben. Wir sammelten wöchentliche Veränderungen im Tinnitus-Schweregrad (unter Verwendung des Tinnitus-Funktional Index, TFI) und Nackenschmerzen (unter Verwendung des Neck-Bournemouth-Fragebogens) und bewerteten den STAI-State (Zustandsangst) und die wahrgenommene Tinnitus-Intensität direkt vor und nach jeder ATM. Wichtig ist, dass wir eine signifikante Reduktion des Tinnitus-Distress zusammen mit signifikanten individuellen Unterschieden festgestellt haben. Lineare Mixed Modell Analysen legen außerdem einen insgesamt rückläufigen Trend beim Tinnitus-Schweregrad und Nackenschmerzen im Laufe der Zeit nahe. Bemerkenswert ist, dass individuelle Reduktionen im TFI mit verringerten Nackenschmerzen korrelierten und Reduktionen im TQ mit einer erhöhten interozeptiven Wahrnehmung korrelierten. Obwohl diese Studie in der Anzahl der Patienten begrenzt ist, liefert sie wertvolle Informationen über die Merkmale von Patienten mit ST und deutet auf eine neue Methode hin, Nackenschmerzen und wahrgenommenen Tinnitus im Komfort der eigenen Wohnsituation zu reduzieren. Es sind jedoch weitere Studien erforderlich, um diese Ergebnisse zu bestätigen und die Wirksamkeit mit konventionellen Therapieansätzen zu vergleichen.